Zwischenebene

 

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Untere Havel

Auf der "Zwischenebene" werden die Einzugsgebiete von Rhin, Nuthe und Unterer Havel untersucht.

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Der Rhin ist mit einer Einzugsgebietsgröße von 1.780 km2 nach Spree und Nuthe der drittgrößte Nebenfluss der Havel. Er nimmt seinen Ursprung in einem Seengebiet des südlichen Randhügelzuges der Mecklenburgischen Seenplatte und durchströmt nach seinem Austritt aus dem Grienericksee bei Rheinsberg ein vielfach gewundenes enges Tal mit einem für Brandenburger Verhältnisse starken Gefälle. Weite Seenbecken und vor allem das Rhinluch prägen den weiteren Verlauf bis zur Einmündung in die Havel. Die Entfernung von der Quelle bis zur Mündung misst 125 Kilometer.

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Die Nuthe, ein im Fläming entspringender und in Richtung Norden fließender Nebenfluss der Havel, entwässert insgesamt 1.872 km2. Das Gefälle von der Quelle bei 80,3 m über NN bis zur Mündung in die Havel bei Potsdam-Babelsberg (28,5 m über NN) beträgt rund 52 m. Weitere Teile des Nutheeinzugsgebietes, die nördlich des Flämings oder südlich der Teltowhochfläche liegen, sind Niederungsgebiete, die im vergangenen Jahrhundert großflächig melioriert und seither von der Landwirtschaft als Acker- und Weideland genutzt werden. Der nördliche Teil des Gebietes wurde seit Anfang des 20. Jahrhunderts bis Mitte der 80er Jahre durch Rieselfeldbewirtschaftung geprägt, wodurch für den Wasserhaushalt nach wie vor mit stofflichen Belastungen zu rechnen ist.

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Die Untere Havel (ca. 2000 km²) ist hauptsächlich durch Grünlandnutzung geprägt und stellt ein Gebiet mit engem Austausch zwischen Grundwasser und Flusslauf und hoher Bedeutung des Abflussregimes in der Havel selbst dar. Im Vordergrund der Modellierungsarbeiten steht hier die Beschreibung der Abflussverhältnisse zwischen Rathenow und Havelberg, die wesentlichen Einfluss auf Stoffaustausch und -transportprozesse haben.

 

Bei Fragen und Hinweisen wenden Sie sich bitte an W. Lahmer (werner@wernerlahmer.de oder  webmaster@havelmanagement.net)
Stand: 07. Februar 2005

Layout: W. Lahmer